Sonntag, 6. März 2016

February

Schon wieder ist ein Monat vorbei und in ungefähr 3 Monaten ist mein Austauschjahr schon zu Ende! Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Einerseits fühlt es sich an, als wäre ich schon ewig hier, aber andererseits kann ich es kaum glauben, dass es schon 7 Monate sein sollen. In dieser Zeit habe ich bereits so viel erlebt :) In diesem Blogeintrag erfahrt ihr mehr über meine Aktivitäten im Februar.


Fotoshooting
Zu Beginn des Monats kam die ehemalige Nanny meiner Gast-Geschwister zu Besuch, welche nun Fotografin ist. Sie machte ein Fotoshooting mit uns allen.






Minigolf
An einem kalten Tag (ja, in Florida gibt es tatsächlich auch einige kalte Tage im Winter) gingen wir Minigolf spielen. Danach assen wir im Cold Stone Eis, wo eine Limousine parkte.






Disney und Super Bowl
Mit einer meinen Freundinnen besuchte ich die Disney Parks Animal Kingdom & Epcot. Es hat unglaublich Spass gemacht und wir hatten einen super Tag. Das Highlight war eindeutig die Safari im Animal Kingdom, welche ich allen Florida Touristen sehr empfehle.





Am selben Abend war dann noch der Super Bowl. Dies ist das grösste und bedeutendste Football Game des Jahres, welches zudem auch die Saison beendet. Die meisten Leute schauen es sich jedoch nicht wegen des Sportes an, sondern wegen der Werbungen. Diese sind nämlich sehr lustig.


Disney
Mitte Februar hatten wir ein verlängertes Wochenende. Wir bekamen Besuch von einer sehr netten Familie aus Maryland, die ebenfalls eine Austauschschülerin hat. Wir verbrachten sozusagen das ganze Wochenende in Disney. Wenn man hier in Florida lebt verbringt man seeehr viel Zeit dort. Ich kann mich nicht beklagen :)






Biker Sunday
Ende Monat stand der alljährliche Biker Sunday an. Ein Event der Kirche, an welchem hunderte Motorradfahrer kommen und eine Stunt Show zeigen.


LA Fitness
Nachdem die Fussball Saison offiziell mit dem Banquet beendet worden war, bin ich einem Fitness beigetreten, wo ich nun regelmässig ins Zumba, Bauch-Beine-Po, Kickboxing etc. gehe. Das Gym ist riesig, hat alle möglichen Klassen, Basketball- und Tennis-Felder, Pool und natürlich Laufbänder, Crosstrainer, Gewichtsmaschinen etc.




Schule
In der Schule läuft alles super! Es ist wirklich sehr einfach! Obwohl ich ziemlich früh aufstehen muss, gehe ich unglaublich gerne zur Schule, natürlich wegen all den super lieben Leuten :) Es sind alle wirklich unglaublich nett und so macht die Schule immer riesen Spass :)








Water Polo Game und Divas and Dudes Lauf
Am Wochenende ging ich mit einer meiner Kolleginnen zum Wasserball Game unserer Schule. Dort habe ich zudem noch einige andere Freunde getroffen und bin auch vielen zusätzlichen Leuten vorgestellt worden. Leider hat unser Team verloren. Während dem Match ging eine Rakete von der NASA Station los! Das war wirklich super cool! Nach dem Match gingen wir noch zu Chick-fil-A und dann war der Tag auch schon zu Ende.





Am Sonntag nahmen wir an einem Lauf in unserer Nachbarschaft teil. Der Lauf begann um 7:00 Uhr und war 5 Kilometer lang. Ich wurde zweite in meiner Kategorie und war Nummer neun unter den Frauen. Ich hätte nie gedacht, dass ich aufs Podest kommen würde, aber das war natürlich super cool :)
Nach dem Lauf besuchten wir noch die Kirche und danach gingen wir essen. Am Nachmittag skypte ich mit meiner Schwester, welche Geburtstag hatte.





Morgen geht die Schule wieder los, doch in zwei Wochen sind schon Frühlingsferien. Washington D.C ich komme!
Ich hoffe es geht euch allen gut in der Schweiz! <3

xoxo Jenny

Donnerstag, 4. Februar 2016

DORKs retreat 2016

Bevor ich zum eigentlichen Thema dieses Blogeintrags komme, möchte ich euch noch kurz einen anderen Aspekt des amerikanischen Lebens näherbringen, der mit dem DORKS retreat in Verbindung steht; die Kirche. In Amerika ist die Kirche mit allem drum und dran nämlich deutlich anders als in der Schweiz.

Jeden Sonntag Morgen gehe ich mit meiner Gastfamilie in die Kirche. Im Gegensatz zur Schweiz, wo der Altersdurchschnitt bei ungefähr 70 liegt, kommen hier Menschen jeden Alteres; Babys, Kinder, Teenager, junge Erwachsene, Erwachsene und natürlich auch ältere Leute. Die Atmosphäre in der Kirche ist sehr schön. Alle kennen sich, es wird sehr viel geredet und gelacht, es gibt immer einige Snacks und Kaffee und man fühlt sich einfach wohl. Zudem ist es auch viel lockerer. Immer wieder ruft jemand aus dem Publikum etwas in die Runde, einige sind an ihren Handys und ab und zu rülpst sogar jemand! 
Der Gottesdienst selber ist meistens relativ interessant. Zu Beginn wird immer gesungen und ich muss sagen, dass der Chor wirklich unglaublich gut ist. Dann werden Ankündigungen gemacht. Daraufhin gibt es immer eine Geschichte und einen darausschliessenden Rat für die Kinder. Die restliche Zeit wird, wie in jeder anderen Kirche, über ein Thema aus der Bibel geredet. Am Schluss singen nochmals alle gemeinsam.

Mein Lieblingsteil in Bezug zur Kirche ist aber definitiv die Youth-Group (Jugendgruppe), welche jeden Sonntag Abend stattfindet. Es ist ein Treffen aller Middle und High Schoolers. Zuerst essen wir jeweils zusammen, danach wird geredet und die letzten 30 Minuten verbringen wir Highschoolers zusammen und die Middle Schoolers.
Einmal pro Monat haben wir zudem eine Coffee Night, wo wir Kaffee trinken und chillen.
Die Kirche hat aber auch noch viele andere Gruppen; einige für Erwachsene, für Middle Schoolers, für Boys oder für Highschool Girls; die DORKs. Das ist die Gruppe, mit welcher ich auf den Retreat (Ausflug) ging und da wären wir nun beim eigentlichen Thema dieses Blogeintrags.


Am Freitag nach der Schule fuhren wir nach Claremont los, wo wir ein Haus gemietet haben. Dort angekommen, teilten wir die Zimmer ein und chillten einwenig. Am Abend gingen wir essen. 


Am Samstag Morgen assen wir Frühstück und hatten daraufhin wieder Freizeit, in welcher wir TV schauten und im Whirlpool waren. Am Mittag genossen wir draussen ein Picknick.
Nachmittags bastelten wir Blumenkronen, was gar nicht so einfach war. Es hat aber unglaublich Spass gemacht. 



Am frühen Abend machten wir uns für unser Special Dinner zurecht. Nach etwa 2 Stunden schminken, Haare frisieren etc. waren wir endlich fertig.
Wir schossen noch einige Fotos und genossen ein kleines Apéro bevor wir losfuhren. 






Unser Special Dinner war im Restaurant ‘Ohanas’, welches zu einem der Disneyhotels gehört. Das Wort ‘Ohanas’ steht für Familie. Das Essen war einfach super! Zuerst gab es Kokosnuss-Ananas Brot, danach Salat, gefolgt von Chickenwings und anderen warmen Vorspeisen, anschliessen gab es Gemüse und Nudeln. Während wir all diese Köstlichkeiten genossen, kamen die Kellner mit riesigen Spiesen aus Shrimp, Steak und Chicken. Nach all dem gab es noch Desserts; Brownies und Kuchen. Mit vollen Bäuchen verliessen wir das Restaurant.



Am Sonntag Morgen nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer und fuhren Richtung Disney Springs. Dort hatten wir ein 1½ stündiges Fotoshooting. 





Das war es dann auch schon mit unserem Wochenende. Es hat unglaublich viel Spass gemacht! 


xoxo Jenny

Dienstag, 26. Januar 2016

Surprise Cruise to the Bahamas!!!

Schon seit längerem plante meine Gastfamilie eine kleine Reise nach Miami. Letzten Freitag morgen ging es dann auch endlich los. Nach einer vierstündigen Fahrt kamen wir in Miami an, wo wir Richtung Hafen fuhren. Da mir gesagt wurde, dass wir in der Nähe des Hafens in einem Hotel übernachten würden, habe ich mir nichts weiter dabei gedacht. Plötzlich fuhren wir aber an Kreuzfahrtschiffen vorbei und ich habe mich ein wenig gewundert. Da ich aber wusste, dass wir eine Bootstour unternehmen, habe ich mir auch da wieder nichts Grosses gedacht. Als meine Gasteltern jedoch plötzlich über das Gate diskutierten, wurde mir klar, dass es sich bei dem Ganzen wahrscheinlich um etwas Anderes, Grösseres handeln muss. Als wir schliesslich– vor einem Kreuzfahrtschiff – anhielten, verkündeten meine Gasteltern, dass wir auf eine Cruise in Richtung Bahamas gehen!!!

Leaving Miami Port
Ich war unglaublich aufgeregt, habe mich natürlich riesig gefreut und war aber auch ein wenig nervös, da ich die ganze Zeit an die Titanic denken musste. Als wir aber nach all den Kontrollen endlich auf dem Schiff waren, war die Angst verflogen. Bevor man einmal auf einem dieser riesigen Kreuzfahrtschiffe gewesen ist, realisiert man nämlich gar nicht wie gross die wirklich sind; man bemerkt eigentlich gar nicht, dass man auf dem Meer ist. Meine erste Cruise konnte also beginnen!

Die ersten paar Stunden auf dem Schiff verbrachten wir damit unsere Sachen in die winzigen Zimmer zu bringen, Mittag zu essen und natürlich alles zu erkunden. Auf dem Schiff gab es folgende Sachen: Pools und Whirlpools, mehrere Bars, ein Hauptrestaurant, ein Elvis-Style Restaurant, ein mexikanisches Restaurant, eine Pizzeria, ein Jugendraum, ein Video Game Raum, ein Kinderpark, ein Casino, ein Theater, einige Läden, ein Fitness, ein Spa, eine Kletterwand, ein Basketballfeld, Tischtennistische, etc. Auf jeden Fall genug, dass es einem nicht langweilig wird ; ) An diesem Abend gingen wir dann auch zum ersten Mal essen und es war lecker! Mit vollem Bauch schauten wir die Comedy- Show und fielen nach einem langen Tag schliesslich müde ins Bett.







Als wir am Samstag morgen aufwachten, befanden wir uns mitten im Ozean, in der Nähe der Insel CocoCay. Mit einem Boot wurden wir nach einem ausgiebigen Frühstück auf die Insel gebracht. Dort verbrachten wir den Tag. Die ersten paar Stunden liefen wir um die Insel und badeten im türkisblauen Wasser, daraufhin gab es ein Mittagsbuffet direkt am Strand. Am Nachmittag spielten wir noch Volleyball und gingen Kayak fahren. Zurück auf dem Kreuzfahrtschiff statteten wir noch dem Fitnessraum einen Besuch ab. Nach einem guten Workout machten wir uns für das Formal Dinner zurecht. An diesem Abend fotografierten wir, gingen Essen und daraufhin nahmen meine Gastgeschwister und ich an einem Selfie-Hunt teil. Wir bekamen eine Liste mit Objekten, Orten und Menschen vom Schiff, mit welchen wir Selfies machen mussten.











Am Sonntag morgen kamen wir in Nassau –  der Hauptstadt der Bahamas - an. Dort fuhren wir mit einem Boot auf eine Privatinsel, wo wir schnorchelten. Am Nachmittag liefen wir ein wenig herum und mussten dann aufgrund schlechten Wetters zurück aufs Schiff. Auch am letzten Abend sahen wir uns die Show an. Montags erreichten wir leider bereits wieder Miami.






Es war ein supercooles Wochenende und eine sehr coole erste Cruise für mich! Herzlichen Dank an meine Gasteltern für das super Erlebnis.

xoxo Jenny